Bei Stimme bleiben: Tipps des Monats

Hier finden Sie alle gesammelten Tipps des Monats.
Hilfreiches für den Alltag und Tricks bei Erkältung, Heiserkeit, Unsicherheiten und mehr.
Sie finden hier nicht, was Sie suchen? Kein Problem! Ich helfe Ihnen weiter.
Wenn Sie auch einen Trick haben, der Ihnen schon mal gut geholfen hat: Schreiben Sie mir und ich veröffentliche ihn gerne in Ihrem Namen!

Juli und August 2018

Sommerpause!

Wer einschläft, darf auch ausschlafen.

Wer einatmet, darf auch ausatmen.

Ich wünsche Ihen einen wunderbaren, atemvollen und erholsamen Sommer. Wir sehen uns im September!

Juni 2018

Das klingt gut!
Sprache besteht aus Konsonanten und Vokalen. Die Konsonanten geben dem Sprechen die Form, die Vokale geben dem Sprechen den Klang.

Wenn Sie die Tragfähigkeit und den Klang Ihrer Stimme steigern möchten, kommt es also auf die Vokale an:

Sprechen Sie ein paar Sätze (z.B. eine typische Begrüßung), indem Sie zunächst die Konsonanten stark betonen. Dabei werden Sie feststellen, dass Ihr Sprechen eher hart und gepresst klingt.

Dann sprechen Sie die gleichen Sätze, indem Sie bei allen Vokalen den Unterkiefer so weit wie möglich öffnen. Sie werden hören, dass Ihre Stimme nun viel offener und elastischer klingt und den Raum bis in die letzte Ecke füllen kann.

Mai 2018

Sprechen heißt ausatmen.
„Ja klar!“, werden Sie jetzt vielleicht denken. Und natürlich atmen wir alle beim Sprechen aus. Aber viele Menschen halten gleichzeitig tendenziell die Luft an. Der Vorteil ist, dass Sie so beim Sprechen sehr wenig Luft verbrauchen. Allerdings ist auch der Stimmklang reduziert, die Stimme klingt eng, leise und hat wenig Tragfähigkeit. Auf der Wirkungsebene erzielen Sie so eher einen zurückgezogenen, wenig überzeugenden Eindruck.

Wenn Sie das ändern möchten, kann Ihnen folgende Übung dabei helfen:

Machen Sie beim Ausatmen ein entspanntes, wohliges „mmhhh“, einige Male hintereinander. Dann schließen Sie an das „mmhhh“ direkt ein Wort an, ohne Innehalten. Achten Sie dabei darauf, dass der Hals ganz weit auf bleibt.

Außerdem hilft es im Alltag hervorragend, wenn Sie einfach zwischendurch darauf achten, dass Sie regelmäßig und entspannt ein- und ausatmen.

April 2018

„Wenn du immer wieder das tust, was du immer schon getan hast, dann wirst du immer wieder das bekommen, was du immer schon bekommen hast. Wenn du etwas anderes haben willst, mußt du etwas anderes tun! Und wenn das, was du tust, dich nicht weiterbringt, dann tu etwas völlig anderes – statt mehr vom gleichen Falschen!“ Paul Watzlawick

Wenn es in Ihrer Kommunikation immer wieder an der gleichen Stelle klemmt, lohnt es sich unbedingt, einen kleinen Aspekt zu verändern, um den Prozess wieder in Gang zu bringen.

Einfach mal ausprobieren!

März 2018

„Wenn ich nur darf, wenn ich soll, und nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss.“
Dieser Ausspruch macht deutlich, was geschieht, wenn wir eine bestimmte Wortart zu häufig verwenden: ZWANGwörter.

Meist gehen wir ganz unbewusst damit um.

„Ich MUSS arbeiten, ich MUSS zur Sitzung, ich MUSS noch einkaufen.“

Klar, machmal müssen wir ja tatsächlich etwas Bestimmtes tun. Und die Alternative ist dann sicher nicht, statt „müssen“ einfach „dürfen“ zu sagen. Aber je häufiger wir Wörter wie „müssen“ oder „sollen“ benutzen, desto stärker erleben wir uns als fremdbestimmt und strahlen das auch auf andere aus. Gehen Sie also bewusst sparsam mit diesen Wörter um.

Sagen Sie z.B. statt „Ich MUSS zur Sitzung“ einfach „Ich gehe zur Sitzung“. Dann handelt es sich nicht mehr um einen Zwang sondern um eine Tatsache.

Febuar 2018

„Manchmal hab‘ ich…äh..Dingens…äh, ach ja!…WORTFINDUNGSSTÖRUNGEN! Genau!“
Ja, das kann vorkommen, ist aber leicht zu beheben.

Am häufigsten passiert das, wenn Sie sich beim Sprechen zu sehr beobachten. Wenn Sie die Wörter, die Ihnen spontan einfallen, ständig zensieren, weil Sie sie für nicht schön genug, für nicht treffend genug oder für nicht diplomatisch genug halten.

Dann gerät Ihr Sprachzentrum ins Stocken und damit auch Ihr Sprechen.

Probieren Sie also Ihre Rede einfach mal vorher aus und sprechen Sie ohne innere Zensur. Wenn Sie das Ganze aufnehmen, können Sie hinterher gut beurteilen, welche Wörter Sie tatsächlich besser nicht sagen sollten.

Vermutlich werden Sie staunen, wie wenige es sind.

Januar 2018

Das habe ich doch gesagt!
Bestimmt haben Sie das. Das heißt aber nicht unbedingt, dass Sie auch verstanden wurden.

Wir alle haben ja ständig 1000 Dinge im Kopf und das führt schon mal dazu, dass in der Kommunikation manches auf der Strecke bleibt.

Die Faustregel lautet:

Gesagt ist noch nicht gehört.

Gehört ist noch nicht verstanden.

Verstanden ist noch nicht einverstanden.

Einverstanden ist noch nicht getan.

Wenn sie also den Eindruck haben, dass Ihre Ansage keine Wirkung zeigt, dann finden Sie heraus, an welcher Stelle das Leck ist und handeln Sie entsprechend.

Viel Erfolg!

Dezember 2017

Räuspern
Räuspern ist eine tolle Sache, eine natürliche Reinigungsfunktion des Körpers.

Wenn Sie z.B. den berühmten Krümel in der Tröte haben, oder eine dicke Erkältung, ist Räuspern das Mittel der Wahl.

Wenn Sie aber vor dem Sprechen einfach nochmal prophylaktisch durchwischen wollen und deshalb räuspern, sollten Sie sich das abgewöhnen. Denn Räuspern produziert Schleim auf den Stimmbändern. Und der macht sich durch einen belegten Stimmklang bemerkbar und provoziert meist noch weitere Räusperer.

Sorgen Sie besser im Vorfeld dafür, dass Ihr Wasserhaushalt stimmt und trinken Sie kurz vor dem Sprechen zusätzlich noch einen Schluck Wasser.

November 2017

Ähm…ähh….
Nur eine durchgehend flüssige Rede ist eine gute Rede. Denkt man. Stimmt aber nicht.

Klar, wenn Sie in jedem Satz ein „ähm“ oder eine Verzögerung haben, wird das schnell nervig. Aber es ist inzwischen wissenschaftlich erwiesen, dass gelegentliche, kleine Verzögerungen beim Sprechen die Aufmerksamkeit der Zuhörer erhöhen.

Warum?

Wenn Sie vor einem Wort kurz innehalten, es nochmal überdenken, gehen Ihre Zuhörer davon aus, dass Sie etwas Besonderes zu sagen haben. Etwas, das es wert ist, treffend formuliert zu werden. Sie sind also Ihren Inhalten zugewandt und ganz bei der Sache. Das überträgt sich auf Ihr Publikum.

Oktober 2017

Der ABER-Zauber.
ABER ist ein tolles Wort.
Es sorgt dafür, dass das, was Sie nach dem ABER sagen, größere Macht hat, als das, was Sie davor gesagt haben. Der Grund dafür ist simpel: Die Chronologie. Das, was Sie zuletzt sagen, ist einfach aktueller als das davor.

Überlegen sie also, was Ihnen gerade wichtig ist und was Sie erreichen wollen. Sprechen Sie die folgenden Sätze, deren Inhalt vollkommen indentisch ist: 1. „Ich glaube, dass Sie das schaffen, ABER es wird schwer.“ 2. „Es wird schwer, ABER ich glaube, dass Sie das schaffen.“ Merken Sie was?

September 2017

Einen Standpunkt vertreten.
In der Regel meinen wir das inhaltlich, aber eigentlich ist das ein räumlich-körperlicher Begriff. Er weist darauf hin, dass ein guter Stand dabei hilft, Inhalte gut zu kommunizieren.

So finden Sie Ihren guten Stand-Punkt:

Stehen Sie ungefähr hüftbreit und parallel und drücken Sie die Beine durch. Dann lösen Sie langsam die Spannung in den Beinen, bis Ihre Kniescheiben wieder ein Stückchen runterrutschen. Jetzt sind Ihre Beine immer noch gerade, aber nicht mehr durchgedrückt. Nicht fest, sondern flexibel. Genau wie Ihr Denken.

Juli&August 2017

Inspiration.
Ausatmen – Pause – Einatmen. Das Fachwort für Einatmen ist Inspiration.

Inspiration kommt, wenn wir nichts müssen, nichts sollen, nichts wollen. Stattdessen: Sein – Lassen – Tun.

Ich wünsche Ihnen allen eine geruhsame, inspirierende Sommerpause!

Juni 2017

Reden fängt mit Zuhören an.
Sie haben ein wichtiges Telefonat vor sich, auf das Sie sich gut vorbereitet haben. Sie kennen Ihr Ziel, Ihre Argumente sind stichhaltig und der Aufbau logisch. Und dennoch scheitern Sie in diesem Gespräch. Warum?

Meist liegt es daran, dass Sie so sehr auf das Inhaltliche fokussiert sind, dass Sie Ihren Gesprächspartner vollkommen aus den Augen verlieren. Dabei können Sie schon an der Art, wie er seinen Namen sagt, erkennen, dass er gerade total gestresst ist.

Fahren Sie Ihre Antennen aus. Seien Sie im Wortsinne „hellhörig“. Dann spüren Sie sofort, in welcher Verfassung Ihr Gegenüber ist und können entsprechend agieren.

Mai 2017

Sprechen ist kein Tauchgang.
Deshalb ist es keine gute Idee, vor dem Sprechen erstmal ganz tief Luft zu holen und dann loszulegen.
Denn damit setzen Sie Ihre Stimme im wahrsten Sinne des Wortes unter Druck. Dadurch wird sie höher, verliert an Resonanz und klingt gestresst.

Atmen Sie also lieber ganz entspannt ein und nutzen Sie die Sinnpausen in Ihrer Rede, um zwischendurch wieder etwas Luft aufzufüllen.

April 2017

Kommen Sie zum Punkt!
Das meine ich wörtlich.
Wenn Sie Ihre Inhalte aneinanderreihen, als sei Ihre gesamte Rede ein einziger langer Satz, passiert Folgendes: Ihre Stimme wird immer höher, die Atmung gerät aus dem Lot, Sie haben keine Struktur mehr, niemand kann Ihnen folgen.

Machen Sie mal ein paar Pausen. Gehen Sie manchmal am Satzende mit der Stimme runter. Benutzen Sie weniger Wörter. Damit geben Sie Ihren Zuhörern die Chance, das, was Sie sagen, zu verarbeiten. Das ist für alle Beteiligten sehr angenehm!

März 2017

Der letzte Eindruck bleibt.
„Ja,…das war’s jetzt eigentlich erstmal… soweit von meiner Seite…“

Wenn Sie Ihre Rede so indifferent auslaufen lassen, schaden Sie damit rückwirkend Ihrer gesamten Präsentation. Denn Sie hinterlassen Ihre Zuhörer in einer Ratlosigkeit, für die man Sie verantwortlich macht. Egal, wie gut Ihr Vortrag war.

Sorgen Sie also für ein klares Ende. Das kann eine Zusammenfassung sein, ein Ausblick, ein Appell. Am besten mit ein bisschen Leichtigkeit und Humor. So behält man Sie lange in guter Erinnerung.

Februar 2017

Der erste Eindruck zählt.
Wenn Sie anfangen zu sprechen, entscheiden Ihre Zuhörer in Sekundenbruchteilen über Ihre Wirkung.

Vermeiden Sie einen Anfang, den wir alle schon 1000-fach gehört haben: „Guten Tag, mein Name ist…, ich freue mich sehr, Sie hier begrüßen zu dürfen…“ Das ist für unser Gehirn nämlich ein echter Abschaltfaktor.

Natürlich sollen Ihre Zuhörer wissen, wer Sie sind und was Sie können. Das verankert sich aber viel besser, wenn Sie einen überraschenden Einstieg wählen. Das kann eine kleine, persönliche Anekdote sein, ein Bezug zur allgemeinen Situation, eine scherzhafte Bemerkung. Oder Sie warten, bis 2 Sekunden völlige Stille herrscht. So gewinnen Sie die gesammelte Aufmerksamkeit.

Januar 2017

Sprechen heißt antworten.
Wenn Sie gelegentlich Reden mit Skript halten, ist dieser Leitsatz Gold wert.

Die Gefahr, dass Ihre Rede abgelesen und wenig ansprechend klingt, ist nämlich ziemlich groß.

Das bekommen Sie in den Griff, wenn Sie sich bei jedem Satz klarmachen: Alles, was Sie sagen, ist eine Antwort auf eine Frage, die Ihre Zuhörer haben könnten. Dadurch kommen Sie von ganz allein wieder in Kontakt mit Ihrem Publikum. Und Ihre Rede wird das, was sie sein soll: Ein Dialog.

November 2016

Eine falsche Betonung ist ein nicht gedachter Gedanke.
Eigentlich ist es selbstverständlich, dass wir wissen, was wir sagen. Eigentlich.
Denn sobald ein Skript oder ein Redekonzept im Spiel ist, sieht das oft ganz anders aus. Da machen die Betonungen manchmal, was sie wollen und entstellen den Sinn.
Damit Sie wieder selbst bestimmen, wo eine Betonung stattfindet, sprechen Sie einige Male den Satz: „Ich glaube, dass Sie das schaffen.“ Betonen Sie dabei immer ein anderes Wort und nehmen Sie bewusst wahr wie sich der Sinn des Satzes verändert. Also: „ICH glaube, dass Sie das schaffen.“ „Ich GLAUBE, dass Sie…“ „Ich glaube, DASS Sie…“ usw.

Oktober 2016

Wie wirkt Ihr Sprechen eigentlich auf andere??
Die eigene Wirkung einschätzen zu können ist äußerst hifreich. Fragen Sie also 3 Menschen aus Ihrem Umfeld nach deren Wahrnehmung und bitten Sie sie um ein Feedback. Klar, konkret und konstruktiv soll es sein. Nehmen Sie Ihr eigenes Sprechen auf – z.B. mit dem Handy – und vergleichen Sie Ihre Wahrnehmnung mit der der anderen. Arbeiten Sie an dem, was Ihnen sinnvoll erscheint.

 September 2016

Warum machen die nicht, was ich sage!?
Weil der Ton die Musik macht. Wenn nämlich das, was Sie sagen, nicht zu dem passt, was Ihre Stimme und Ihre Körpersprache ausdrücken, schenkt man Ihren Worten keinen Glauben. Nehmen Sie also Ihren Stimmklang und Ihren Körperausdruck bewusst wahr und sorgen Sie für Kongruenz.

August 2016

Artikulieren Sie gut!
Die Artikulation sorgt dafür, dass Ihnen Ihr Sprechen nicht einfach passiert, sondern dass Sie es bewusst gestalten können. Menschen, die gut artikulieren, halten wir in der Regel für intelligenter als passionierte Nuschler. Wer deutlich spricht, kann sich/seine Inhalte gut artikulieren.

Juli 2016

Da bleibt mir die Luft weg!
Wenn Sie dieses Gefühl kennen, hilft die Bauchatmung, d.h. der Bauch wird dicker, wenn Sie einatmen. Genau wie beim Luftballon, der weitet sich auch, wenn er aufgepumpt wird.

Legen Sie eine Hand auf den Bauch und lassen Sie durch die leicht gespitzten Lippen die Luft einströmen, dabei wölbt sich der Bauch nach außen. Dann lassen Sie die Luft wieder raus und der Bauch wird wieder flacher. 1 Minute reicht schon.

Die Bauchatmung ist übrigens hervorragend zum Entstressen geeignet!

Juni 2016

Zu hohe Stimmen wirken oft unsicher.
So finden Sie zu ihrer natürlichen Stimmlage zurück:

  1. Summen Sie ein paar Mal ein dunkles, wohliges „mmmhhh“ und denken Sie dabei an was Leckeres. Spüren Sie dabei die leichten Vibrationen im Brustkorb. Sprechen Sie dann ein paar Sätze in diesem „Brustton der Überzeugung.
  2. Lesen Sie einen Text. Beginnen Sie jeden Satz in der Stimmlage, in der Sie den vorigen Satz beendet haben. Und schon klingt die Stimme tiefer.
  3. Sagen Sie einige Male möglichst gelangweilt „Och nööö…“. Dabei rutscht die Stimme automatisch nach unten. Suchen Sie diese Lage immer wieder auf.

Mai 2016

Drei Tricks für mehr Überzeugungskraft.

  1. Stellen Sie weniger Fragen. Also nicht:“ Können Sie mir bitte die Unterlagen raussuchen?“ sondern: „Bitte suchen Sie mir die Unterlagen raus.“
  2. Gehen Sie sparsam mit Wörtern wie „vielleicht“, „ganz kurz“, „möglicherweise“ usw. um. Die nehmen Ihrer Rede die Kraft.
  3. Halten Sie Blickkontakt beim Sprechen.

April 2016

Gekonnt kontern.
Sie haben da diesen Menschen in Ihrer Umgebung, der gerne vor versammelter Mannschaft Scherze auf Ihre Kosten macht oder Sie provoziert? Ihnen fällt immer erst hinterher ein, was Sie hätten antworten können? Hier kommen meine drei Top-Tipps mit Erfolgsgarantie:

  1. Schweigen – und dabei den anderen mit dem Blick fixieren, bis er unruhig wird. Der Effekt ist großartig!
  2. Trocken antworten mit:“Ja, XY, der war’s jetzt.“
  3. Bei ganz Hartnäckigen reagieren Sie mit einem nachdenklichen:“ Ich frage mich gerade, was hier das Problem ist: Ihre Äußerung oder Sie.“

März 2016

Keiner versteht mich!
Vielleicht sollten Sie versuchen, ein bisschen deutlicher zu sprechen? Diese Übung hilft Ihnen dabei:
Legen Sie das mittlere Gelenk Ihres Daumens an die Unterkante der oberen Schneidezähne. Der Daumen ragt jetzt etwa zur Hälfte in den Mundraum, der Unterkiefer bleibt frei beweglich.

Sprechen Sie jetzt einen beliebigen Text so deutlich wie möglich (ja, das ist nicht leicht und klingt ziemlich…merkwürdig). Dann nehmen Sie den Daumen wieder aus dem Mund und sprechen den gleichen Text nochmal. Na, merken Sie was? Genau! Auf einmal geht’s ganz leicht.

Februar 2016

Erkältet und trotzdem gut bei Stimme.

  1. Trinken, trinken und nochmals trinken! Super ist natürlich Kräutertee (kein Kamillentee, der trocknet aus) und viel Wasser.
  2. Flüstern ist keine gute Idee, es belastet die Stimme. Besser ist es, entspannt und nicht zu laut zu sprechen.
  3. Milde(!) Halsbonbons helfen ebenfalls.

Januar 2016

Gute Vorbereitung ist alles, auch beim Sprechen!
Und das Beste: Man kann sie ganz einfach in den Alltag einbauen (Mitbewohner sollten vielleicht vorher informiert werden ;-)).

  1. Nach dem Aufstehen: Kräftig recken, strecken, gähnen.
  2. Beim Frühstück: Wohlig kauen und genussvoll mit der Stimme hoch und runter rutschen (mmmh, lecker!)
  3. Im Auto: Aktivieren Sie Ihren Stimm-Motor, indem Sie die Lippen flattern lassen. Auch dabei gleitet die Stimme entspannt auf und ab.