Bei Stimme bleiben: Tipps des Monats

Hier finden Sie alle gesammelten Tipps des Monats.
Hilfreiches für den Alltag und Tricks bei Erkältung, Heiserkeit, Unsicherheiten und mehr.

 
 
 
 
 
 
 

Oktober 2016

SiegehörenzudenendiedieKunstohnePunktundKommazusprechenbiszurPerfektionbeherrschen?
Das ist anstrengend. Für Ihre Stimme und für Ihre Zuhörer.

    Trainieren Sie, kurze Sätze zu bilden. Senken Sie an jedem Satzende die Stimme. Am besten nehmen Sie sich dabei auf.
    Wenn Sie das beherrschen, beginnen Sie behutsam, die Satzlängen zu variieren.

    September 2016

    Warum machen die nicht, was ich sage!?
    Weil der Ton die Musik macht.

    Wenn nämlich das, was Sie sagen, nicht zu dem passt, was Ihre Stimme und Ihre Körpersprache ausdrücken, schenkt man Ihren Worten keinen Glauben.
    Nehmen Sie also Ihren Stimmklang und Ihren Körperausdruck bewusst wahr und sorgen Sie für Kongruenz.

August 2016

Artikulieren Sie gut!
Die Artikulation sorgt dafür, dass Ihnen Ihr Sprechen nicht einfach passiert, sondern dass Sie es bewusst gestalten können.

    Menschen, die gut artikulieren, halten wir in der Regel für intelligenter als passionierte Nuschler.
    Wer deutlich spricht, kann sich/seine Inhalte gut artikulieren.

Juli 2016

Da bleibt mir die Luft weg!
Wenn Sie dieses Gefühl kennen, hilft die Bauchatmung, d.h. der Bauch wird dicker, wenn Sie einatmen. Genau wie beim Luftballon, der weitet sich auch, wenn er aufgepumpt wird.

    Legen Sie eine Hand auf den Bauch und lassen Sie durch die leicht gespitzten Lippen die Luft einströmen, dabei wölbt sich der Bauch nach außen. Dann lassen Sie die Luft wieder raus und der Bauch wird wieder flacher. 1 Minute reicht schon!
    Die Bauchatmung ist übrigens hervorragend zum Entstressen geeignet!

Juni 2016

Zu hohe Stimmen wirken oft unsicher.
So finden Sie zu ihrer natürlichen Stimmlage zurück:

  1. Summen Sie ein paar Mal ein dunkles, wohliges „mmmhhh“ und denken Sie dabei an was Leckeres. Spüren Sie dabei die leichten Vibrationen im Brustkorb. Sprechen Sie dann ein paar Sätze in diesem „Brustton der Überzeugung.
  2. Lesen Sie einen Text. Beginnen Sie jeden Satz in der Stimmlage, in der Sie den vorigen Satz beendet haben. Und schon klingt die Stimme tiefer.
  3. Sagen Sie einige Male möglichst gelangweilt „Och nööö…“. Dabei rutscht die Stimme automatisch nach unten. Suchen Sie diese Lage immer wieder auf.

Mai 2016

Drei Tricks für mehr Überzeugungskraft.

  1. Stellen Sie weniger Fragen. Also nicht:“ Können Sie mir bitte die Unterlagen raussuchen?“ sondern:“Bitte suchen Sie mir die Unterlagen raus.“
  2. Gehen Sie sparsam mit Wörtern wie „vielleicht“, „ganz kurz“, „möglicherweise“ usw. um. Die nehmen Ihrer Rede die Kraft.
  3. Halten Sie Blickkontakt beim Sprechen.

April 2016

Gekonnt kontern.
Sie haben da diesen Menschen in Ihrer Umgebung, der gerne vor versammelter Mannschaft Scherze auf Ihre Kosten macht oder Sie provoziert? Ihnen fällt immer erst hinterher ein, was Sie hätten antworten können? Hier kommen meine drei Top-Tipps mit Erfolgsgarantie:

  1. Schweigen – und dabei den anderen mit dem Blick fixieren, bis er unruhig wird. Der Effekt ist großartig!
  2. Trocken antworten mit:“ Ja, XY, der war’s jetzt.“
  3. Bei ganz Hartnäckigen reagieren Sie mit einem nachdenklichen:“ Ich frage mich gerade, was hier das Problem ist: Ihre Äußerung oder Sie.“

März 2016

Keiner versteht mich!
Vielleicht sollten Sie versuchen, ein bisschen deutlicher zu sprechen? Diese Übung hilft Ihnen dabei:
Legen Sie das mittlere Gelenk Ihres Daumens an die Unterkante der oberen Schneidezähne. Der Daumen ragt jetzt etwa zur Hälfte in den Mundraum, der Unterkiefer bleibt frei beweglich.

Sprechen Sie jetzt einen beliebigen Text so deutlich wie möglich (ja, das ist nicht leicht und klingt ziemlich…merkwürdig). Dann nehmen Sie den Daumen wieder aus dem Mund und sprechen den gleichen Text nochmal. Na, merken Sie was? Genau! Auf einmal geht’s ganz leicht.

Februar 2016

Erkältet und trotzdem gut bei Stimme.

  1. Trinken, trinken und nochmals trinken! Super ist natürlich Kräutertee (kein Kamillentee, der trocknet aus) und viel Wasser.
  2. Flüstern ist keine gute Idee, es belastet die Stimme. Besser ist es, entspannt und nicht zu laut zu sprechen.
  3. Milde(!) Halsbonbons helfen ebenfalls.

Januar 2016

Gute Vorbereitung ist alles, auch beim Sprechen!
Und das Beste: Man kann sie ganz einfach in den Alltag einbauen (Mitbewohner sollten vielleicht vorher informiert werden ;-)).

  1. Nach dem Aufstehen: Kräftig recken, strecken, gähnen.
  2. Beim Frühstück: Wohlig kauen und genussvoll mit der Stimme hoch und runter rutschen (mmmh, lecker!)
  3. Im Auto: Aktivieren Sie Ihren Stimm-Motor, indem Sie die Lippen flattern lassen. Auch dabei gleitet die Stimme entspannt auf und ab.